7. Juni 2026 Die Anmeldung für den 52. Dębno-Marathon 2026, der am 18. Oktober 2026 stattfindet, ist ab sofort möglich. Wenn Sie die Geschichte des ältesten Marathons Polens kennenlernen und ein unvergessliches Abenteuer erleben möchten, melden Sie sich jetzt für die nächste Ausgabe des Dębno-Marathons an. Die Anmeldung ist hier möglich: 52. Dębno-Marathon 2026 – Anmelde-Panel HINWEIS: Starterpakete zum niedrigsten Aktionspreis sind nur noch bis Ende Juni erhältlich! Melden Sie sich noch heute an!
Wir laden Sie ein, den nächsten Teil der Reihe „Lasst uns über den Dębno-Marathon sprechen…“ zu lesen. Dieses Mal möchten wir Ihnen Michał Bartoszak vorstellen.

Michał Bartoszak
Ich bin erst einmal zuvor in Dębno angetreten, im Jahr 2004. Ich bin nur deshalb dorthin gefahren, weil es eine großartige Gelegenheit war, mich für die Olympischen Spiele zu qualifizieren. Die Olympia-Mindestzeit lag bei 2:15:00, also war es gar nicht so schlecht. Ich habe mein Ziel erreicht. Mit einer Zeit von 2:13:31 wurde ich Zweiter und sicherte mir damit die begehrte Chance, an den Olympischen Spielen in Athen teilzunehmen.
Ich erinnere mich immer gern an den Dębno-Marathon zurück. Obwohl ich dort nur einmal gelaufen bin, bin ich rückblickend froh, die Gelegenheit gehabt zu haben, an diesem Lauf teilzunehmen. Für mich ist Dębno untrennbar mit dem Marathon verbunden. Es ist der Geburtsort des Marathons. Hier wurden die besten Ergebnisse über diese Distanz erzielt. Zwar wurden in den letzten Jahren auch in Warschau hervorragende Ergebnisse erzielt, doch das sind nur die Höhepunkte. Der Dębno-Marathon blickt auf eine lange Tradition zurück.
Auch wenn ich meine Marathonkarriere beendet habe, komme ich jedes Jahr nach Dębno, um die Läufer anzufeuern. Der Ort, an dem ich meine Olympia-Nominierung erhielt, ist mir immer in freudiger Erinnerung geblieben. Dieser Marathon wiederum zeichnet sich durch eine unvergessliche Atmosphäre entlang der Strecke aus. Nicht nur in Dębno selbst, sondern auch für die Einwohner von Dargomyśl und Cychry ist der Marathon ein Fest. Die Unterstützung für jeden einzelnen Teilnehmer ist spürbar. Die hervorragende Organisation der Veranstaltung ist ein Beweis dafür. Ich habe sehr schöne Erinnerungen an die Zusammenarbeit mit den Organisatoren. Ich habe mich stets freundlich und respektvoll behandelt gefühlt.
Anders als viele denken, ist die Rennstrecke nicht einfach. Zum einen ist sie anspruchsvoll, zum anderen besteht sie aus drei Schleifen. Das Laufen von Schleifen in einem Marathon ist mental fordernd. Es ist einfacher, in einer Schleife vorwärts zu laufen, als immer wieder denselben Abschnitt zu absolvieren.
Ich habe an der Organisation der Veranstaltung nichts auszusetzen. Die einzigen Kritikpunkte betreffen den Wettkampf auf der Strecke. Erstens hat jeder Läufer die gleichen Rechte, egal ob der Führende um den Sieg kämpft oder der Amateur im hinteren Feld läuft. In Dębno ist sicheres Überrunden aufgrund der drei Runden schwierig. Zweitens stellten die Trainer, die mit ihren Fahrrädern neben den Führenden herfuhren, zeitweise ein Problem dar. Sie sollten Getränke servieren und Tempoinformationen geben, stellten aber in Wirklichkeit eine Gefahr dar und behinderten den Lauf.
Abschließend möchte ich noch einmal betonen, dass ich den Dębno-Marathon in bester Erinnerung habe. Dieser Lauf blickt auf eine lange Tradition zurück und ist weltweit bekannt, insbesondere unter den Läufern, die hier in den 1970er- und 1980er-Jahren antraten. In Dębno wurden Weltklasseleistungen erzielt.

beim 31. Dębno-Marathon 2004
Michał Bartoszak – geboren am 21. Juni 1970, polnischer Leichtathlet und Langstreckenläufer. Er nahm 2004 einmal am Marathon in Dębno teil und belegte den zweiten Platz, wodurch er sich für die Olympischen Spiele in Athen qualifizierte. Seine persönliche Bestzeit im Marathon (2:12:21) erzielte er 1999 in Chicago. Weitere persönliche Bestzeiten: 1500 m – 3:38,21 min, 2000 m – 5:01,70 min (polnischer Rekord), 3000 m – 7:47,56 min, 5000 m – 13:29,72 min, 3000 m Hindernis – 8:22,84 min.
